Erste Eindrücke: Anders als es scheint

Grundsätzlich kann man unsere Eindrücke hier bisher vielleicht so zusammen fassen: Es ist alles etwas anders als es zu sein scheint. Daran merken wir, wie viel wir noch zu lernen haben! Vor unserem Haus stand ein wunderschöner Baum und die Kinder liebten es in ihm herum zu klettern. Bis wir herausfanden, dass die erbsenähnlichen Samen der Engelstrompeten, mit denen die Kinder kochen spielten hochgiftig sind. Und so musste der schöne Baum weichen. Wir dachten das Problem sei gelöst, bis wir herausfanden, dass hier in unserem Garten unzählige giftige Pflanzen wachsen und es wohl weniger Arbeit sein wird, unsere Kinder besser zu beaufsichtigen, als alle Pflanzen zu entfernen.

An unserer Gartenparty schmiedete ich innerlich schon Pläne, wie wir den Garten in Zukunft auch abends im Dunkeln nutzbar machen könnten – mit Lichterketten und Bambusmöbeln. Bis uns zugetragen wurde, dass in den Bäumen am Fluss hinter unserem Garten Hyänen wohnen, die nachts (also ab 18 Uhr) gern durch unsere Grundstücke ziehen und Essbares suchen. Und innerhalb weniger Minuten wurde unser romantischer Garten für uns zum gefährlichen Dschungel. Und tatsächlich liefen direkt nachdem wir das Nötigste aufgeräumt hatten, die Wachhunde – deren Job ist, auf Hyänen aufmerksam zu machen – in den Garten und schlugen an.

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